Bewerbungsfrist im Aufbaustudiengang 'Master of Evaluation verlängert
Für das kommende Wintersemester sind nach Ablauf der regulären Bewerbungsfrist zum 15. Juli 2010 noch einige, wenige Studienplätze frei, so dass die Studiengangsleitung beschlossen hat, die Bewerbungsfrist zu verlängern:
Alle weiteren eingehenden Bewerbungen werden nach Datum des Poststempels berücksichtigt. Bei Rückfragen melden Sie sich bitte bei Herrn Pascal Klären (0681/302-4509). Nähere Informationen zum Studiengang finden Sie hier.


 Stipendium der StudienStiftungSaar für den Master of Evaluation, 21.05.2010
Die StudienStiftungSaar stellt zum Wintersemester 2010/2011 erstmals ein Stipendium für den Studiengang „Master of Evaluation“ zur Verfügung.
Gefördert wird eine begabte Person europäischer Herkunft, die sich die Qualifikation und Kompetenzen für eine professionelle Tätigkeit im Forschungs- und Berufsfeld der Evaluation aneignen möchte.
Evaluation als wissenschaftlich gestütztes Verfahren zur Beschreibung und Bewertung von Programmen, Maßnahmen und Organisationen bzw. Organisationsabläufen hat in den vergangenen Jahren europaweit einen starken Bedeutungszuwachs erfahren. Demzufolge werden auch immer häufiger entsprechend qualifizierte Fachkräfte nachgefragt.
Der postgraduale Studiengang „Master of Evaluation“ wird seit 2004 angeboten und von der Universität und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gemeinsam getragen. Das praxisorientierte Studium ist berufsbegleitend angelegt und schließt nach vier Semestern mit dem Master-Titel ab.
Die Förderung erstreckt sich über die Regelstudienzeit des Aufbaustudiengangs und erfolgt in Form eines pauschalen Zuschusses in Höhe von 1.000 € pro Semester.
Nähere Informationen zum Stipendium finden Sie hier (pdf; 111kb)


 Centrum für Evaluation verstärkt Kooperation mit der Universidad de Costa Rica, 10.05.2010
Pressemitteilung der Universität des Saarlandes vom 07.05.2010
In Zukunft sollen Dozenten- und Studenten des Saarbrücker Master-Studiengangs „Evaluation“ verstärkt auch in Costa Rica lehren, lernen und forschen können. Das sieht ein Kooperationsabkommen vor, das das Centrum für Evaluation (CEval) der Saar-Universität mit der Universidad de Costa Rica getroffen hat.
Wie evaluiert man den Erfolg eines Arbeitsbeschaffungsprogramms, ein Gesundheitsprogramm oder ein Umweltberatungsvorhaben? Das sind typische Fragestellungen für Wissenschaftler, Gutachter und Berater, die solche Programme und Organisationsabläufe mit wissenschaftlich gestützten Verfahren beschreiben und bewerten. Evaluationsverfahren stehen im Mittelpunkt des Aufbaustudiengangs „Master of Evaluation“, den das Centrum für Evaluation (CEval) der Saar-Uni gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft anbietet.
Einen verstärkten Austausch von Dozenten und Studenten sowie gemeinsame Forschungsvorhaben im Bereich der Evaluation haben nun die Universität des Saarlandes und die Universidad de Costa Rica (UCR) beschlossen. „Eine unserer Studentinnen schreibt bereits jetzt ihre Master-Arbeit über ein Thema in Costa Rica und hat daher mehrere Wochen lang dort Daten erhoben“, berichtet Professor Reinhard Stockmann, Leiter des CEval. „Solche Möglichkeiten werden im Rahmen des nun geschlossenen Kooperationsabkommens in Zukunft intensiviert werden.“
Das Saarbrücker Centrum für Evaluation arbeitet bereits seit fünf Jahren mit der Universidad de Costa Rica zusammen, die ebenfalls einen Master-Studiengang „Evaluation“ anbietet. In dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanzierten Beraterprogramm geht es vor allem darum, das Studium an der UCR an geltende Standards anzupassen und Dozenten in Methoden und Theorien der Evaluation zu schulen. Außerdem unterstützen die Saarbrücker Wissenschaftler ihre Kollegen in Costa Rica bei der Durchführung von Evaluations-Kursen für Fachkräfte aus ganz Lateinamerika.

 | |  v.l.n.r. Nidia Morera, Mayela Cubillo, Prof. Volker Linneweber & Olman Villarreal
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 FEEZ 2010: Noch wenige Plätze frei, 30.03.2010
Es sind kurzfristig noch Plätze in unserem FEEZ-Kurs freigeworden.
FEEZ ist die erste umfassende Fortbildungsmaßnahme in Deutschland zur Ausbildung von Evaluations-Fachkräften in der Entwicklungszusammenarbeit und wird von der AGEG Consultants eG in Kooperation mit CEval im Jahr 2010 aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nun zum achten Mal in Folge angeboten. In insgesamt sieben Modulen von je drei Tagen erhalten Teilnehmer ein intensives Training in allen Aspekten der Evaluation im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit.
Das 1. Modul startet am 22. April 2010
Nähere Informationen zum Fortbildungsprogramm finden Sie hier.


 Master of Evaluation: Jetzt für das Wintersemester 2010/11 bewerben, 09.03.2010
Der hochschulübergreifende und interdisziplär ausgerichtete Aufbaustudiengang 'Master of Evaluation' der Universität des Saarlandes sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes geht in die siebte Runde. Bis zum 15. Juli können sich evaluationsinteressierte (Fach-)hochschulabsolventinnen und -absolventen um einen der 25 Studienplätze bewerben.
Kurzinformationen zum Studiengang
Der erste Studienabschnitt des 'Master of Evaluation' zielt auf die Vermittlung grundlegender, allgemein für die Evaluation erforderlicher Kenntnisse und Fertigkeiten ab
Wesentliche Inhalte sind hierbei:
- Evaluationstheorie und -praxis
- Organisationswissen und Qualitätsmanagement
- Methoden der Datenerhebung und -auswertung im Evaluationskontext
- Schlüsselqualifikationen in den Bereichen Moderation und Mediation, Verhandlungsführung und Projektmanagement sowie Reporting
Aufbauend darauf erfolgt in einem zweitem Abschnitt eine Vertiefung der erlernten Inhalte anhand jeweils eines Praxisfelder der Evaluation:
- Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit
- Evaluation von sozialen Dienstleistungen
- Evaluation von Wirtschafspolitik
- Evaluation im Bildungsbereich
- Evaluation von Sportorganisationen und Gesundheitsanbietern
Weiterführende Informationen zum Studiengang sowie zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier. Sie können uns natürlich auch gerne telefonisch (0681/302-4509) oder per Mail kontaktieren und ein persönliches Beratungsgespräch mit uns vereinbaren.



 "Klimabewusster Auto fahren": CEval-Analyse der PKW-Zulassungen 2008/2009, 18.02.20010
Im Rahmen des Projekts „Starke Verbraucher für ein gutes Klima“ hat das Centrum für Evaluation (Dr. Wolfgang Meyer, Dr. Hansjörg Gaus & Christoph Müller) im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. eine Studie durchgeführt, welche die Pkw-Zulassungen der Monate Januar bis Juli 2009 mit denen des Jahres 2008 vergleicht.
Ein wesentliches Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie die Umweltprämie des Jahres 2009 (die sogenannte „Abwrackprämie“) hinsichtlich der erreichten Potentiale zur CO2-Reduktion einzuschätzen ist. Gleichzeitig sollte der Frage nach bisher unausgeschöpften Potentialen zur Senkung der CO2-Emissionen durch ein verändertes Automobilkaufverhalten nachgegangen werden.
Die Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen (PDF; 95kb; 13 Seiten).


 Neuerscheinung: "Evaluation in German Development Cooperation. A System Analysis.", 05.01.2010
Die im Mai 2009 von Axel Borrmann und Reinhard Stockmann veröffentlichte Studie "Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit" ist nun in der englischen Übersetzung unter dem Titel "Evaluation in German Development Cooperation. A System Analysis" ebenfalls im Waxmann-Verlag erschienen (ISBN 978-3-8309-2269-8).
Zum Inhalt
In Germany, development cooperation is the policy field with the longest tradition in evaluation. All major German organisations in development cooperation use the instrument of evaluation – however, to different degrees with regard to qualitative and quantitative aspects. This study on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) analyses methodically analyses the way the different organisations evaluate, how much they know about the impact of their projects and programmes, and if or how their evaluation systems can be integrated a larger whole. Until now, there has been no comparable analysis, neither in other German policy fields nor in development cooperation of other European countries.
Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung finden Sie hier (externer Link)!



 CEval bei der Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT in Bonn, 11.12.2009
Am Samstag, den 28.11.2009 fand in der Bonner Beethovenhalle zum dritten Mal die Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT, Deutschlands einzige Fachmesse zum Thema Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit, statt.
Auf der Fachmesse waren insgesamt 64 Organisationen und Institutionen vertreten – Durchführungsorganisationen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ebenso wie multilaterale Institutionen und Nichtregierungsorganisationen. Die Gelegenheit, sich an den Informationsständen über die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten im Bereich der EZ zu informieren, wurde von fast 2.000 Besucherinnen und Besuchern wahrgenommen. Auch der Informationsstand des CEval, bei dem sich Interessierte u.a. auch über die Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen des Programms „Fortbildung Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit“ (FEEZ) und des berufsbegleitenden Studiengangs „Master of Evaluation“ informieren konnten, erfreute sich eines regen Zuspruchs.
Nähere Informationen zur Fachmesse finden Sie hier!



 Neuerscheinung: "Evaluation. Eine Einführung", 10.12.2009
Im Barbara Budrich Verlag ist das Lehrbuch "Evaluation. Eine Einführung" von Prof. Reinhard Stockmann und Dr. Wolfgang Meyer erschienen.
Zum Inhalt
Das Buch gibt einen systematischen Überblick zu den Verfahren und Konzepten sowie die Einordnung verschiedener Arbeitsschritte in einen typischen Ablauf der Evaluierung. Diese Systematisierung wird vor allem durch Synopsen am Ende der einzelnen Kapitel anschaulich aufbereitet. Für eine vertiefende Beschäftigung mit der Anwendung einzelner Methoden und Verfahren sowie den theoretischen Grundlagen werden dort zusätzliche Verweise auf Fachliteratur und Internetquellen bereit gestellt.
Einführung Wozu Evaluation? Was wird evaluiert? Was ist Evaluation? Rolle der Evaluation in der Gesellschaft
Methodologische (theoretische) Grundlagen der Evaluation Wissenschaftliche Grundlagen, Evaluationsansätze Abgrenzung zu anderen Ansätzen
Planung und Durchführung von Evaluation Evaluationsprozess Informationssammlung und -bewertung Evaluationsumfeld
Nähere Informationen finden Sie hier oder klicken Sie einfach auf das unten stehende Bild!



 Anmeldung und Termine für FEEZ 2010, 09.11.2009
Die Termine für das Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit (FEEZ) stehen fest.
Das Anmeldeformular mit den entsprechenden Terminen für 2010 können Sie hier im pdf-Format herunterladen.
Weitere Information finden Sie unter: www.feez.org


 Promotion erfolgreich abgeschlossen, 28.10.2009
Vera Hennefeld, Bereichskoordinatorin Bildung und Kultur des CEval, hat im Mai diesen Jahres erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!
Ihre Dissertation zum Thema "Das Umweltverhalten von Handwerksbetrieben. Eine empirische Studie zur Identifikation fördernder sowie hemmender Faktoren am Beispiel des Schreinerhandwerks" ist kürzlich im Nomos-Verlag als Band 11 der Reihe Nomos Universitätsschriften - Soziologie erschienen. Nähere Informationen zur Veröffentlichung finden Sie hier.


 Neuer Internetauftritt des CEval-Kooperationspartners in Costa Rica, 11.08.2009 
Ab sofort ist unter www.cicapevaluacion.com die neue Internetpräsenz des lateinamerikanischen CEval-Kooperationspartners CICAP (Centro de Investigación y Capacitación en Administración Pública) online.
Neben allgemeinen Informationen zum Thema M&E finden sich auf der spanischsprachigen Website auch Materialien zum Fortbildungsprogramm 'Evaluation für lokale Fachkräfte in Zentralamerika', das in diesem Jahr zum fünften Mal gemeinsam von CEval und CICAP in Costa Rica durchgeführt wird.


 Neue Bezugsmöglichkeiten für spanischsprachige Ausgabe der Publikation „Evaluation und Qualitätsentwicklung", 22.07.2009
Die spanische Ausgabe des von Reinhard Stockmanns veröffentlichten Buches "Evaluation und Qualitätsentwicklung" kann von nun an bei zwei Bezugsquellenbestellt werden.
Übersicht
EVALUACION Y DESARROLLO DE LA CALIDAD - Bases para una administración de la calidad orientada hacia impactos
AUTOR: Stockmann, Reinhard
VERLAG: Editorial UCR
ISBN: 978-9968-46-130-6
1. Auflage 2009
Inhaltliche Kurzbeschreibung
Hasta la fecha, ha existido poca vinculación entre los temas de la evaluación de programas y proyectos, por un lado, y la gestión de calidad, por el otro. El presente libro contribuye a eliminar este déficit, particularmente con vistas a organizaciones sin fines de lucro. Se parte de que la calidad del trabajo realizado por oganizaciones sin fines de lucro, equivale, en primer lugar, al logro de los efectos de seados. La obra enmarca esta perspectiva, orientada hacia una optimización de los efectos, en un modelo de evaluación teóricamente fundamentado. Sobre esta base, se desarrolla un concepto metodológico, el cual permite la medición de efectos para generar, de esta manera, la información pertinente para una administración racional de programas y proyectos. Además, el concepto permite criterios para valorar la evaluación; estos llegan a formar un cuadro multidimensional de criterios, para la evaluación de la calidad de organizaciones sin fines de lucro. El modelo de evaluación es aplicable en diversos campso de trabajo y en cualquier fase del programa o proyecto. También puede ser usada como base para la implementación de sistemas de seguimiento y evaluación. El modelo presentado se detalla y se especifica para el contexto situacional de organizaciones sin fines de lucro, es altamente flexible e igualmente transferible a empresas privadas.
Bezugsquellen
Die Publikation ist beim Verlag Editorial UCR in Costa Rica für 6.500 CRC (ca. 8,00 EUR) zzgl. 950 CRC (ca. 1,20 EUR) Versandkosten unter folgendem Link erhältlich: libreriaucr.com/catalogo/index.php
Darüber hinaus kann das Buch auch direkt beim Centrum für Evaluation (CEval) für einen Unkostenbeitrag von 20,00 EUR (inkl. Versandkosten) bei Angelika Nentwig per E-Mail bestellt werden.


 Das Fortbildungsprogramm 'Evaluation für lokale Fachkräfte in Zentralamerika' geht in die fünfte Runde, 15.07.2009
Aufgrund des großen Interesses und Bedarfs hat das CEval für das laufende Jahr im Auftrag der InWEnt gGmbH eine fünfte Auflage des Kurses ‚Fortbildungsprogramm Evaluation für lokale Fachkräfte in Zentralamerika’ realisiert. Die Fortbildung wird in Costa Rica in Zusammenarbeit mit der Universidad de Costa Rica durchgeführt.
Das erste Modul des dreiwöchigen Programms wurde vom 29. Juni bis zum 3. Juli erfolgreich durchgeführt und behandelte schwerpunktmäßig die Themen Evaluation im Kontext von Qualitätsmanagement und -sicherung, Wirkungs- und Zielerreichungsindikatoren sowie die besonderen Anforderungen, die sich aus Wirkungsevaluationen ergeben. Zielgruppe des Seminarprogramms sind generell Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit in die Planung, Steuerung oder Durchführung von Evaluationen eingebunden sind. Besonders erfreulich ist, dass die diesjährigen Teilnehmer aus einer Vielzahl verschiedener Länder Zentralamerikas kommen. Einen kurzen Bericht über den Verlauf des ersten Moduls in spanischer Sprache finden Sie hier (pdf).


 Neuerscheinung: "Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“, 25.05.2009 
Die Reihe "Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung" des Waxmann Verlags wurde durch eine zusätzliche Neuerscheinung erweitert. Mit der zweibändigen von Axel Borrmann und Reinhard Stockmann herausgegebenen Studie "Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit" erschien nun die achte Veröffentlichung der Reihe (ISBN 978-3-8309-2125-7).
Zum Inhalt
Die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist in Deutschland das Politikfeld mit der längsten Evaluationstradition. Alle größeren deutschen EZ-Organisationen nutzen das Instrument der Evaluation – quantitativ und qualitativ jedoch in sehr unterschiedlichem Maße. Diese zwei Bände umfassende Studie im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) untersucht mit erheblichem methodischen Aufwand, wie die einzelnen EZ-Organisationen evaluieren, was sie über die Wirkungen der von ihnen geförderten Projekte und Programme wissen und ob und wie sich die Evaluationssysteme der einzelnen Organisationen zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen. Eine vergleichbare Studie liegt bisher weder über ein anderes Politikfeld in Deutschland noch über die Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit in einem anderen Land Europas vor.
Nähere Informationen zu dieser und zu den anderen Veröffentlichungen der Reihe finden Sie hier oder klicken Sie einfach auf das unten stehende Bild.



 Große Medienresonanz auf das CEval-Pressegespräch, 19.05.2009
Am 12.05.2009 luden das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) und das Centrum für Evaluation (CEval) zu einem Pressehintergrundgespräch anlässlich der Veröffentlichung der vom BMZ in Auftrag gegebenen Studie zur Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein.
Nahezu 100 Interessierte fanden den Weg in die Thüringische Landesvertretung nach Berlin, um sich über die von den Studienleitern, Axel Borrmann (HWWI) und Reinhard Stockmann (CEval), vorgestellten Ergebnisse der methodisch aufwendigen Studie zu informieren.
Im Anschluss an die Präsentation standen die beiden Referenten, Erich Stather, Staatssekretär im BMZ sowie Michaela Zintl, Leiterin des BMZ-Evaluationsreferats, den Fragen der Öffentlichkeit Rede und Antwort.

 | |  Foto: Jörg Rech
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Ähnlich groß wie der Zulauf zum Pressegespräch, war auch das Echo sowohl in den fachspezifischen als auch in den tagespolitischen Medien:
Pressespiegel (Auswahl)
Die Studie erschien kürzlich in der Reihe „Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung“ unter dem Titel „Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“ in zwei Bänden im Waxmann Verlag. Nähere Informationen finden Sie hier (pdf; 2,95 MB).


 Pressehintergrundgespräch des HWWI und des CEval am 12.05.09 in Berlin, 30.04.2009
Wie wirksam ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit? Warum erfahren wir so wenig darüber? Welche Rolle sollte Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit spielen?
Am 12. Mai 2009 um 11:00 Uhr findet in der Saarländischen Landesvertretung in Berlin ein Pressegespräch anlässlich der Veröffentlichung einer Studie statt, die das HWWI und das CEval gemeinsam im Auftrag des BMZ durchgeführt haben.
Über die Ergebnisse der Studie informieren:
Hintergrund
Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise erhöht den Legitimationsdruck von Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungsfinanzierung. Der politischen Öffentlichkeit reichen Erfolgsgeschichten aus dem Projektalltag längst nicht mehr. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut gGmbH (HWWI) und das Centrum für Evaluation (CEval), Universität des Saarlandes 20 Organisationen der staatlichen, nichtstaatlichen und kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit (EZ-Organisationen), aber auch der politischen Stiftungen auf den Prüfstand gestellt.
Die Studie fragt nach der Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit und welche Rolle dabei der Evaluation zukommt: Wie ist es um die Qualität der Evaluationssysteme bestellt? Wie unabhängig kann Evaluation sein? Wo sind Evaluationsabteilungen in den Organisationen angesiedelt, mit welchen Kompetenzen und Budgets? Wie unabhängig sind
die Gutachter? Wie transparent gehen die Stiftungen und Organisationen mit den Ergebnissen um?
Die Studie zeigt, dass noch viel Handlungsbedarf für alle untersuchten Institutionen besteht. Fragen nach Wirkung und Transparenz des Einsatzes der Steuergelder werden mit immer größerem Nachdruck gestellt. Hinzu kommt, dass seit der Jahrtausendwende neue entwicklungspolitische Agenden, wie z.B. die Millenniumsentwicklungsziele sichtbare Erfolge in Hinblick auf die Armutsbekämpfung einfordern. Der Evaluation als Instrument zur Überprüfung aber auch Grundlage für mögliche Verbesserungen der EZ fällt daher eine zunehmend wichtigere Rolle zu.
Daraus leiten die Autoren Handlungsempfehlungen für die künftige Arbeit ab. Sie empfehlen u.a. die Neuordnung des Bereiches der Evaluation angesichts der institutionellen Zersplitterung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und ein einheitliches Evaluierungssystem, das die Arbeit der Institutionen und Organisationen vergleichbar macht, um damit auch zu einer konsistenten EZ beitragen kann.
Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an:
g+h communication, T. 030 236 246 03 oder info@gundh.com


 Frühjahrstagung 2009 des AK Kultur am 08. Mai in Saarbrücken, 24.04.2009
Die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Evaluation von Kultur und Kulturpolitik der DeGEval - Gesellschaft für Evaluation e.V. findet am 8. Mai 2009 am Centrum für Evaluation an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken statt.
Das Thema der diesjährigen Frühjahrstagung lautet 'Indikatoren: Ausgewählte Beispiele aus dem Kulturbereich'.
Nähere Informationen zur Tagung finden Sie hier.


 Neuerscheinung “Evaluación y Desarrollo de la Calidad”, 05.03.2009
Das von Reinhard Stockmann veröffentlichte Buch "Evaluation und Qualitätsentwicklung" (2006) ist nun auch in spanischer Sprache unter dem Titel “Evaluación y Desarrollo de la Calidad” erhältlich.
Weitere Informationen hierzu sowie Bezugsmöglichkeiten finden Sie hier.


 Vortrag von Dr. Richard Tobin (Leiter der World Bank Institute Evaluation Group, Washington) im Rahmen des "Fokus Evaluation", 15.01.2009 
Im Rahmen des Aufbaustudiengangs „Master of Evaluation” (ein Kooperationsstudiengang der Universität des Saarlandes und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken) findet auch im aktuellen Wintersemester das Kolloquium „Fokus Evaluation" statt, in dem verschiedene ExpertInnen aus der Evaluationspraxis Gastvorträge zum Thema „Evaluation“ halten.
Am Freitag, den 23.01.2009 wird Dr. Richard Tobin (Leiter der World Bank Institute Evaluation Group, Washington) einen Vortrag zum Thema Wirkungsevaluation, mit dem Titel „Some Cautionary Thoughts about Impact Evaluation“ halten.
Die Veranstaltung findet von 13:00 bis 15:00 Uhr c.t. an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, Campus, Gebäude C5 3, im Hörsaal E 26 statt. Informationen zur Anfahrt sowie einen Lageplan der Universität finden Sie hier.


 Müll gefährdet grünes Image, 29.09.2008
Beitrag von Prof. Dr. Reinhard Stockmann im 'Magazin zur Entwicklungspolitik' (01/2008) der Bundesregierung:
Costa Rica ist stolz auf sein grünes Image. Das kleine mittelamerikanische Land ist von ungeheurer Vielfalt. Rund 27 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Dennoch gibt es Grund zur Sorge: Zuviel Abfall stapelt sich auf wilden Kippen, vergammelt in den Straßen und verschmutzt die wildromantischen Strände. Das soll sich ändern - mit deutschem Know-how.
San José im letzten Sommer: Die Vertreter des Gemeindeverbandes der costaricanischen Hauptstadt hören der Abfallexpertin Sandra Spies aufmerksam zu. Ansätze für eine "Integrierte Abfallwirtschaftsplanung" ist ihr Thema. Die Expertin merkt, dass die Teilnehmer noch nicht ganz zufrieden sind. Warum? Ricardo Funes drückt es so aus: "Schulung ist gut und schön,doch wir brauchen Unterstützung bei der Umsetzung des Gelernten." Michelle Arias ergänzt: "Wir müssen das Wissen in unseren Gemeinden erst anpassen. Hierfür benötigen wir einen Tutor, einen Berater, der uns hilft."
Genau hier setzt ein Programm an, das die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums durchführt.
Gemeinden können eine Ausgangsbeschreibung ihrer Abfallsituation einreichen. Gemeinderat und Bürgermeister müssen dieses Papier gemeinsam unterschrieben haben. Damit zeigen sie, dass sie an einem Strang ziehen. Nach einem Auswahlprozess erhalten sie von der GTZ Unterstützung bei der Entwicklung eines kommunalen Abfallwirtschaftskonzepts. Die GTZ finanziert die Beratung, die Maßnahmen zur Umsetzung bezahlen die Gemeinden selbst.
Beunruhigende Fakten
In dem Programm geht es auch um die Frage, wie sich die Belange von Wirtschaft und Umweltschutz in Einklang bringen lassen. Wie dringend notwendig das ist, belegen aktuelle Daten: In Costa Rica werden mehr als ein Drittel der Abfälle unkontrolliert abgelagert. Die Verwertungsquote für Recyclingstoffe ist mit weniger als zehn Prozent sehr niedrig.
Für die Zukunft des Landes ist diese Entwicklung kritisch: Ballungsräume, Gewerbegebiete und Touristenzentren drohen immer mehr zu verschmutzen. Die Ministerien erlassen zwar Gesetze, um die Situation in den Griff zu bekommen. Die Gemeinden, die für die Müllentsorgung zuständig sind, fühlen sich jedoch bei der Umsetzung allein gelassen.
Wege aus der Sackgasse
Das mit dem Planungsministerium Costa Ricas vereinbarte Umwelt-Programm soll aus dieser verfahrenen Situation herausführen.Ein nationaler Abfallwirtschaftsplan ist erarbeitet worden. Nun muss er von den Bürgern, Gemeinden, Unternehmen und Ministerien gleichermaßen "gelebt" werden.
Das Programm bringt alle Beteiligten an einen Tisch. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Privatunternehmen soll besser werden, zum Beispiel um öffentliche Dienstleistungen zu planen und wirtschaftlich anzubieten. Unternehmen sollen sich fachlich und finanziell beteiligen, damit ressourcenschonende Produktionsverfahren und Recycling-Anlagen eingeführt werden. Die Kommunen wollen dazu beitragen, dass mehr Haushalte an das Abfallsystem angeschlossen werden. Auch der informelle Sektor ist in den nationalen Abfallwirtschaftsplan einbezogen. Denn viele Menschen leben davon, durch die Straßen zu ziehen und Wertstoffe zu sammeln. Durch die Förderung von kleinen Recycling-Kooperativen bekommen die Sammler bessere Arbeitsbedingungen.
Auf die Wirkung kommt es an
Klar, dass bei einem solchen Vorhaben besonders Aus- und Weiterbildung eine große Rolle spielen. Die Kernfrage ist jedoch, ob es gelingt, auch tatsächlich die beabsichtigten Wirkungen zu erzielen. Dafür hat die GTZ in Costa Rica ein differenziertes, landesweites Monitoring- und Evaluationssystem aufgebaut.
GTZ-Programmleiter Wilfried Hülstrunk erklärt das Prinzip: "Wir sammeln kontinuierlich Informationen und werten sie aus, um zu sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind." Die Daten geben Auskunft darüber, ob zum Beispiel Haushalte und Betriebe ihre Abfallmengen verringert haben. Und sie zeigen, ob die vereinbarte Recyclingquote erreicht ist, ob Deponien in Betrieb gegangen und wilde Müllkippen geschlossen worden sind.
Ein Nebeneffekt des Programms ist, das mittlerweile eine Plattform für die Aus- und Weiterbildung im Bereich Evaluation entstanden ist. Die Saar-Universität hilft außerdem der Universidad de Costa Rica, einen bestehenden Masterstudiengang Evaluation weiter zu entwickeln.
Neben diesem universitären Angebot bietet das deutsche Centrum für Evaluation (CEval) Kurse an. Diese Kurse sind offen für Teilnehmer aus Ministerien, Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Mittelamerika und erfahren eine große Nachfrage.
Versöhnung von Ökonomie und Ökologie?
Schon zeigt sich: Das Monitoring trägt dazu bei, Transparenz in die Abläufe zu bringen und die staatlichen und privatwirtschaftlichen Aktivitäten besser zu vernetzen. Statt unkoordinierter Einzelaktionen auf kommunaler oder betrieblicher Ebene beginnen nun alle Akteure im Land, an einem Strang zu ziehen. So steigen die Chancen, dass das grüne Image Costa Ricas nicht von ausufernden, wilden Müllkippen überwuchert wird.


 Neuerscheinung: „Evaluation and Quality Development“, 09.06.2008
Das vom Leiter des CEval, Prof. Dr. Reinhard Stockmann, 2006 im Waxmann Verlag veröffentlichte Buch „Evaluation und Qualitätsentwicklung“ ist ins Englische übersetzt worden und ab sofort unter dem Titel „Evaluation and Quality Development“ bei der Peter Lang Verlagsgruppe zu finden: http://www.peterlang.de/index.cfm?vID=57693&vLang=D&vHR=1&vUR=2&vUUR=1
Zum Inhalt: Die Themen Evaluation und Qualitätsmanagement sind bisher kaum miteinander verbunden. Insbesondere mit Blick auf die Qualitätsentwicklung in Nonprofit-Organisationen (NPO) trägt das Buch zur Überwindung dieses Defizits bei. Ausgehend von der Überlegung, dass die Qualität der von NPO erbrachten Leistungen vor allem im Erreichen der ursprünglich geplanten Wirkungen besteht, wird in diesem Buch die Optimierung von Wirkungen ins Zentrum einer theoretisch fundierten Evaluationskonzeption gerückt. Darauf aufbauend wird eine Methodik entwickelt, mit der leistungs- und wirkungsbezogene Daten für eine rationale Programmsteuerung gewonnen werden können. Darüber hinaus werden aus der Konzeption Bewertungskriterien für die Evaluation abgeleitet. Diese lassen sich zu einem multidimensionalen Kriterienset zur Beurteilung der Qualität von NPO verdichten. Die hier präsentierte Evaluationskonzeption ist prinzipiell für alle Tätigkeitsfelder und alle Programmphasen einsetzbar. Zudem kann sie für den Aufbau von Monitoring-Systemen genutzt werden. Sie ist zwar auf die Erfordernisse und den situativen Kontext von NPO ausgerichtet, aber aufgrund ihrer Flexibilität auch für Organisationen des Profit-Sektors anwendbar.

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